Musik

Vanessa Grand ist Sängerin, Künstlerin und Entertainerin mit Leidenschaft. Seit vielen Jahren steht sie auf der Bühne und begeistert ihr Publikum mit ihrer unverwechselbaren Stimme, ihrer positiven Ausstrahlung und ihrer authentischen Art.
Seit vielen Jahren gehört die Sängerin und Künstlerin zur Schweizer Musikszene im Bereiche des Schlagers/volkstümlichen Schlagers. Mit ihrer unverwechselbaren Art hat sie ihre Fangemeinde erobert. Authentisch, direkt und mit einer Energie, die ansteckt. Ihre Auftritte leben von ihrer Nähe zum Publikum und von der Fähigkeit, aus einem Konzert einen persönlichen Moment zu machen.

7 CD Produktionen, 1 DVD, 6-malige Durchführung des «Vanessa Grand Festivals», Musikantenkönigin bei Achims Hitparade, TV-Sendungen, unzählige Live-Auftritte sind zeugen einer erfolgreichen Musiklaufbahn.

Auch wenn sich die Musikszene nach der Zeit von Corona gewandelt hat – die Leidenschaft zur Musik hat sie bei Vanessa Grand keineswegs geschmälert.

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Ein immer frohes Lachen im Gesicht, die Sonne in der Kehle und das Dolce Vita im Timbre. So könnte der Kurzbeschrieb von Vanessa Grand lauten. Ihr musikalisches Motto:  Musik kennt keine Grenzen – ist sie echt, dann erreicht sie ihr Ziel und die Herzen der Fans.

Wer Vanessa Grand auf der Bühne erlebt, der spürt sofort: Sie singt nicht nur ihre Lieder, sie lebt die Musik. Ihre Melodien, verbunden mit Gefühl, Leidenschaft und ihrem unverwechselbaren Charme sind es, welche den Funken zum Publikum überspringen lassen.

Schon im Kindesalter hat sie die Liebe zum volkstümlichen Schlager entdeckt. 1987, im Alter von 9 Jahren, fing sie an selber zu musizieren und zu singen. In den folgenden Jahren hat sie sich mit Fleiss und Talent einen Namen in der Volksmusikszene gemacht, weit über die Landesgrenzen hinaus. Eine treue Fangemeinde, TV Präsenz, erfolgreiche Live-Auftritte, sieben CD Produktionen und ein eigenes Festival sind bis heute Zeugen ihrer Leidenschaft und ihrer Musik.

Vanessa Grand kann auf viele erfolgreiche Hitparadenplatzierungen zurückblicken. Einer ihrer grössten Erfolge war der Sieg bei Achims Hitparade (MDR) und somit der begehrte Titel der «Musikantenkönigin».  

Im Jahre 2001 brachte Vanessa Grand ihr erstes Album auf den Markt welches den aussagekräftigen Titel „Die Kraft eines Lächelns“ trägt. Für dieses Album konnte sie Rudi Margreiter (Vreni & Rudi) als Produzenten gewinnen und die Zusammenarbeit zeigte sich mehr als erfolgreich. Denn nach dem Sieg zur „Musikantenkönigin“ konnte sie sich einen festen Platz in der Volksmusikszene sichern.

In den vergangenen Jahren erschienen von Vanessa Grand sieben erfolgreiche CD-Produktionen, zwei Single-Cd`s und eine eigene DVD. Auch wenn sie immer wieder einmal gerne selber die Feder zur Hand nimmt und einige ihrer Lieder selber schreibt, schätzt und zählt sie auf die gute Zusammenarbeit mit erfolgreichen Komponisten und Autoren wie Tommy Mustac, Charly Bereiter oder Heiner Graf. Die beiden aktuellen CD-Produktionen „Ein treues Herz“ und „Christmastime“ erschienen in Zusammenarbeit mit Günther Ladinig und Günther Widemair (der unter anderem für die Produktionen der Kastelruther Spatzen federführend ist).

Ein besonderes Highlight ihrer musikalischen Vita war ihr eigenes „Vanessa Grand Festival“, welches in ihrer Heimatgemeinde 6 Mal über die Bühne ging. Im kleinen Städtchen Leuk trafen sich die Stars der Volksmusik und Schlagerszene (wie Oesches die Dritten, Sigrid und Marina, die Südtiroler Spitzbuam, Geri der Klostertaler, Vincent & Fernando uva) gemeinsam mit vielen Freunden und Fans. Der Name und die Beliebtheit dieses Festivals sind bis weit über die Schweizer Grenzen bekannt.

Ebenso moderierte sie in der Schweiz ihre eigene Fernsehsendung „Vanessa Grand trifft…“ und zur Zeit darf sie die wöchentliche Radiosendung „Unsre Melodie“ ihr eigen nennen.

Wie für viele Künstlerinnen und Künstler war auch die Zeit der Coronapandemie ein einschneidender Moment für Vanessa Grand. Nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Musikszene hat sich verändert. Veranstaltungen haben neue Trends eingeschlagen, die moderne Musik hat an Beliebtheit gewonnen und die Bedeutung der Musik hat sich bei gewissen Künstlerinnen und Künstler verändert. Für Vanessa Grand steht Leidenschaft und Liebe zur Musik im Vordergrund, ehrlich und echt auf der Bühne zu stehen war immer ihr Credo. Wer im „Haifischbecken“ nicht mitmacht, verliert an Bühnenzeit. Dies ist der Grund, warum Vanessa Grand weniger mehr auf den musikalischen Bühnen zu sehen ist. Doch beendet hat sie, laut Gerüchten, die Musiklaufbahn nie.

Auch privat ist die Liebe zur Musik ein wichtiger Pfeiler in ihrem Leben. Durch die Musik hat sie ihre Liebe zum Lande Südtirol entdeckt, Freunde gefunden und viele musikalische Stunden erlebt. Dies geniesst sie auch heute noch und es beweist immer wieder „Musik kennt keine Grenzen.“

Die Liebe und Leidenschaft zur Musik war immer schon in ihr und wird immer so bleiben. Vanessa Grand ist die Schweizer Frohnatur mit dem herzhaften Lachen. Ihre Musik, ihr Charakter, ihre Fröhlichkeit und ihr stetes Lächeln lässt Herzen höher schlagen.

Was sie ganz besonders auszeichnet und ihr niemand so schnell nachmachen kann, als einzige Schweizerin, ist ihre besondere Funktion als „musikalische Botschafterin der Inklusion“. Auch wenn sie auf der Bühne ihre Behinderung nicht direkt anspricht, sie ist sichtbar – und doch spielt sie während ihren Konzerten nur eine Nebenrolle. Und genau das ist Inklusion.

Ihre musikalische Vita lässt sich gut zusammenfassen in ihren Cd`s mit folgenden Covertiteln:

„Mein treues Herz schlägt für die Volksmusik denn, die Musik war und ist meine Sprache, schenkt mir die Kraft eines Lächelns und wird in alle Ewigkeit mein Begleiter sein – denn sie ist und bleibt „Meine Nummer1“

Weil sie ist wie sie ist
Sie liebt Latte macchiato, Puffo-Eis, Schokolade, Autofahren, Schlager und Volksmusik, sie liest und bastelt gerne, ist dankbar für ihre Familie und ab und zu geniesst sie auch einen Aperol Spritz, am allerliebsten mit Freunden in Südtirol.  Sie ist also eine ganz normale Frau aus dem schönen Kanton Wallis in der Schweiz.  Bis auf die eine Tatsache dass sie mit einer Behinderung zur Welt gekommen ist – “der Glasknochenkrankheit”. Die Benennung “Krankheit” mag sie nicht so sehr. Dies begründet sie auch mit verständisvollen Argumenten “eine Krankheit wird oft als ansteckend angesehen – ich aber habe eine Behinderung – völlig “gefahrlos” für andere, sagt sie lachend dazu. Die einzige und doch grosse Gefahr die man beim Umgang mit Vanessa eingehen kann ist, dass man fasziniert ist von ihrem Lebenswillen, ihrer Freude und ihrem herzhaften Lachen – all dies wirkt ansteckend.
Im Gespräch mit ihr gerät ihre Behinderung schnell in den Hintergrund. Nicht aber weil Vanessa nicht darüber sprechen will. Nein, sie ist ein sehr kommunkativer und auch offener Mensch. Es gibt kaum Themen die man nicht ansprechen dürfte. Sie lässt uns teilhaben an ihrem vielfälltigen und turbulenten Leben. Jedoch gibt es ein Thema welches doch grösseres Interesse weckt: mit Rollstuhl auf die Showbühne?

Vanessa Grand ist nicht nur eine ganz normale Frau mit einer Behinderung: nein sie ist eine erfolgreiche Sängerin im Bereiche des Schlagers und der Volksmusik. Sie ist bekannt von vielen Live-Auftritten, TV- und Radiosendungen, Interviews, Zeitungs- und Zeitschriftenreportagen und vielem mehr. Sieben CD Produktionen, zwei Single-CDs und eine DVD hat sie bereits auf den Markt gebracht. Hitparadensiege und weitere erfolgreiche Platzierungen stehen in ihrer  Referenzenliste. Sogar ein Festival kann sie ihr Eigen nennen, das “Vanessa Grand Open Air/Festival” welches sie in der Vergangenheit sechsmal gemeinsam mit ihrem Fanclub organisierte.
Was sie auf der Bühne singt, dass lebt sie – so stammen einige ihrer Lieder aus ihrer Feder und erzählen sicherlich auch von Geschichten die sie erlebt hat. Das Texten und Komponieren macht ihr viel Spass. So wurde der eine oder andere Titel auch für Musikkollegen bereits geschrieben.
Der volkstümliche Schlager hat es ihr angetan. Die Musik ist ihre grosse Liebe, es ist ihre Welt. Dort fühlt sie sich wohl. Inmitten des Publikums, ihrer Fans und ihrer Musikkolleginnen und Kollegen fühlt sie sich nicht “anders”. Sie fühlt sich als eine der Ihren – weil es die Musik ist, welche die Hauptrolle spielt. Und die Musik fragt nicht nach Grösse, Alter und Gewicht – oder Behinderung. Das Business dahinter manchmal schon. Und so wurde ihr im Laufe der Jahre der ein oder andere Auftritt aufgrund ihrer Behinderung verwehrt. “Dann waren es wohl nicht die richtigen Bühnen”, sagt sie nachdenklich.
Die Musik ist eine Sache des Herzens – und ein grosses Herz hat die Walliserin.  Da ist sie wieder: Die Gefahr der Faszination und der Ansteckung dieses Lebenswillens.

Wenn Vanessa Grand über die Musik spricht ist “die Welt in Ordnung”. Da geraten die Schwierigkeiten ihres Lebens in den Hintergrund. Es ist nicht zu verheimlichen dass “Glasknochen” eine komplexe Behinderung ist. Die Gefahr eines Knochenbruches ist gross. Das ist auch der Grund dass ihr im Musikbusiness viele Barrieren im Wege stehen. Die Veranstalter haben sehr oft Berührungsängste und buchen sie daher nicht. Vielleicht ist auch die Angst vorhanden Vanessa Grand müsste aufgrund ihrer Behinderung “Extravaganzen” haben. Dies ist jedoch nicht so. Sie ist eine unkomplizierte Interpretin. Schmunzelnd meint sie dazu “ich habe fast immer weniger “Sonderwünsche” als die anderen Interpreten”. Zudem begleiten sie immer ihre Eltern zu ihren Auftritten. Sie sind stets für sie da, privat und bei der Ausübung ihrer Leidenschaft der Musik. So muss sich ein Veranstalter keine Sorgen machen – “einfach buchen” ist die beste Idee.

Auch wenn sie im Gespräch nicht sehr oft über die Schwierigkeiten in ihrem Leben spricht gehören sie einfach dazu. Ein Grund warum sie auch zu diesem Thema offen darüber spricht. Sie möchte sensibilisieren, das Leben von Menschen mit einer Behinderung öffentlich machen. In den vergangenen Jahren hat sie sich hierzu immer wieder stark eingesetzt. Es ist nicht die Behinderung die ihr das Leben schwerer macht. Es ist die Problematik der Barrierefreiheit und oft auch die Barrieren in den Köpfen einiger Menschen die wichtige Positionen innehalten. Aber auch die staatlichen Regelungen und Gesetze findet sie alles andere als gerecht und fair – und dagegen scheut sie sich auch nicht sich zur Wehr zu setzen und auch einmal ihre Meinung zu sagen.

Während der Coronapandemie, in der Zeit als die Musik fast erstummte, hat sie sich entschieden eine Weiterbildung zu absolvieren. So hat sie das CAS in Koordination bei seltenen und/oder genetischen Krankheiten abgeschlossen. Sie setzt ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung für Betroffene ein und ist aktiv in diversen Vereinen.
Die Barrieren der Behinderung hat sie bisher immer gut überwunden. Sie beschreibt sich selber als “Sturkopf”. Aber genau dieser könnte ihr den positiven Lebenswillen bescheren. So hat sie bereits Stürze aus dem Rollstuhl überstanden bei denen lebensgefährliche Operationen nötig waren. Auch war sie bereits einmal drei Tage im Koma aufgrund eines Zwischenfalles bei einer Narkose und als Kind hat sie viele Ärzte, Physiotherapeuten und ähnliches kennengelernt. Arztkontrollen und Therapien gibt es noch heute. “Und das ist gut so”, sagt sie. Die macht sie auch ohne grosses Klagen, ihr Leben ist gut organisiert und geplant. Sie erzählt dies eifnach so, versucht aber auch klar zu machen, dass man nun kein Mitleid zeigen müsse. Das mag sie nicht. Denn solche Geschichten fördern leider die Hemmschwelle für die musikalische Laufbahn. Sie hält klar fest: Wegen der Behinderung habe ich noch kaum einen Auftritt abgesagt. Mit den Unfällen die ich hatte hätte auch ein nichtbehinderter Interpret die paar Auftritte absagen müssen.

Was ihr neben der Musik auch noch Halt und Unterstützung gibt? Das wird sie oft gefragt. Hierzu hat sie zwei Antworten. Zum einen die Familie die immer für sie da ist und die vor allem in Kinderjahren sehr viel für sie da sein musste. Damals war es ein hartes Leben. Heute lebt sie bei den Eltern.
Dann gibt es noch eine zweite Antwort: Südtirol. Erzählt sie von diesem Land dann gerät sie ins Schwärmen. Südtirol sei ein schönes Land. Sie fühle sich dort sehr wohl. Sie liebe die Menschen dort, die Landschaft, die Kultur und auch die Musik! Auf andere Gedanken kommen und einfach einmal in den Tag hinein leben. Diesen Ausgleich brauche sie.
In Südtirol kann sie abschalten, auftanken und eben ihren gebliebten “Aperol Spritz” trinken. Da fügt sie spitzbübisch hinzu “aber nicht zuviel – ich muss ja fahren – den ganzen Tag”.

Hört man all diese Geschichten von Vanessa Grand denkt man: So nun ist aber der Tagesablauf ausgefüllt. Keineswegs – denn von ihrem eigentlichen Beruf erzählt die Walliserin ebenfalls gerne: “Ich bin ausgebildete Journalistin. Ich habe auch  mit der Behinderung die Normalschule besucht, die Matura absolviert und die Universität Fribourg besucht und dort Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert.” Die Medien sind ihre grosse Leidenschaft. So schreibt sie immer wieder einmal den einen oder anderen Artikel. Ebenfalls ist sie einmal pro Woche mit ihrere eigenen Radiosendung “unsre Melodie” auf diversen Sendern zu hören. Eine konkrete Anstellung als Journalistin hat sie aber bisher nie erhalten. Auch hier sind die Barrieren und Berührungsängste recht gross. Das ist die Seite im Leben die es ihr ab und zu schwer machen. “Ich verstehe es nicht dass es in der guten reichen Schweiz keinen Platz für behinderte Menschen gibt die nur einen Prozentsatz arbeiten können. Schade ist hier die Flexibilität nicht gegeben. Da fehlt noch ein grosser Schritt zur Inklusion”, erläutert sie.

In diesem Moment merkt man, dass dieses Thema kein gutes Thema für ein weiterführendes Gespräch ist. Bei der Frage was sie denn unternimmt wenn es eben einmal nachdenkliche Momente im Leben gibt antwortet sie: “Dann habe ich immer noch meine Musik, meine Familie, Freunde und Fans – und mein Südtirol”.

Und schon zieht sie uns wieder in ihren Bann.

Vanessa Grand produzierte in ihrer musikalischen Laufbahn:

  • 7 CD Produktionen
  • 2 Single CD`s
  • 1 DVD

2001: Die Kraft eines Lächelns (Mounty)
2006: Arrivederci Amor (Tyrolis)
2007: Meine Sprache ist die Musik (Tyrolis)
2008: Weihnachtssingle „Dann kehrt Frieden ein“
(Single CD – 6 Titel)
2010: In alle Ewigkeit (Tyrolis)
2012: Du bist meine Nummer 1 (K-Tel)
2015: Mein Herz schlägt für die Volksmusik 
(Single CD – 6 Titel)
2017: Ein treues Herz
2019: Christmastime

DVD –2007 – „20 Jahre Vanessa Grand“