Persönlich

Vanessa Grand wirkt offen, präsent und selbstbewusst. Sie ist jemand, den man wahrnimmt, wenn sie einen Raum betritt – nicht, weil sie sich in den Mittelpunkt drängt, sondern weil sie eine natürliche Präsenz hat. Ihr Blick ist aufmerksam, herzlich, aber mit einer positiven Portion Direktheit.

Was sie antreibt, ist die Überzeugung, dass Veränderung dort beginnt, wo Menschen einander wirklich zuhören. Deshalb bringt sie ihre Erfahrungen ein, teilt ihr Wissen und spricht auch über die Dinge, die sonst gerne unausgesprochen bleiben.

Sie ist Journalistin, Forscherin, Referentin, Moderatorin, Interessensvertreterin der Inklusion und Sängerin. In der Freizeit liebt sie das Zusammensein mit Freunden, Reisen, lesen, aber auch das künstlerische Handwerk – und natürlich die Musik.

Was besonders auffällt, ist ihre Mischung aus Stärke und Nahbarkeit. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben, ist ein Mensch, der seinen eigenen Weg kennt und trotzdem offen dafür bleibt, überrascht zu werden.

Vanessa Grand wirkt echt.
Ungekünstelt, lebendig und mit einer Persönlichkeit, die im Gedächtnis bleibt.

Weitere Informationen

Aufgewachsen in Leuk-Stadt (VS), besuchte ich die dortige Schule, bis es mich dann zuerst ins Kollegium nach Brig und anschliessend an die Universität nach Fribourg zog. Dort studierte ich Medien- und Kommunikationswissenschaften und Journalismus und war auch Chefredakteurin beim Universitätsfernsehen Freiburg. Parallel absolvierte ich in Bern den Studiengang Freizeit und Tourismus.

Nach dem Studium kehrte ich zurück ins Wallis, welches mir beruflich leider keine Perspektiven bot. Es zeigten sich die Schwierigkeiten der Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ich fand zwar keine Arbeitsstelle, doch langweilig wurde es mir nie. Die Musik war mein stetiger Begleiter und ist es bis heute noch.

2022 folgte ein Wendepunkt in meinem Leben. Ein Bekannter aus Südtirol, Politiker in der dortigen Landesregierung motivierte mich, mein Wissen, dass ich durch mein Leben mit einer Behinderung erlangte, zu nutzen – öffentlich – als Job. So habe ich mich auf eine Stelle an der Berner Fachhochschule beworben und wurde angestellt, notabene im Nachbarkanton. Dort arbeite ich nun in einem Teilpensum am Institut für kollaborative Gesundheitsversorgung und Leadership, sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Unsere Steckenpferde «Partizipation» und «Erfahrungswissen».

Bern, die Landeshauptstadt der Schweiz, sollte jedoch noch eine weitere Bedeutung in meinem erhalten. 2023 fand die erste Behindertensession der Schweiz statt. Bei über 200 Kandidierenden wurde ich als eine der 44 Parlamentarier:innen gewählt und wurde die erste Walliser Vertretung für die erste Behindertensession der Schweiz. Mein erster Schritt in die Behinderten- und Inklusionspolitik auf nationaler Ebene.

Politik ist die eine Seite meines Lebens. Auch mein Studium in Medien- und Kommunikationswissenschaften und Journalistik ist mir heute näher denn je. Ich schreibe Kolumnen, arbeite mit und für diverse Medien und halte Referate, Keynotes und Workshops.

Und zu guter Letzt die Musik: Seit meiner Kinderzeit begleitet mich der volkstümliche Schlager. Ich liebe die Musik, die Bühne und das Zusammensein mit Freunden dieses Musik-Genres. Mit der Musik habe ich viele Länder gesehen, bin auf vielen Bühnen und vor vielen Kameras gestanden, habe viele Stunden im Tonstudio verbracht. Sie war und ist meine grosse Leidenschaft und mein Anker in den weniger so guten Seiten.

Mehr über die Musik erfahrt ihr hier auf dieser Webseite unter Musik

Und noch mehr über mich gibt es hier (Vanessa Privat)

Ihre Persönlichkeit vereint zahlreiche Facetten, die auf den ersten Blick gegensätzlich wirken mögen, sich jedoch bei genauerem Hinsehen zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen.

Sie liebt es zu lachen, zu kommunizieren, zu singen, sich mit Freunden zu treffen und das Leben zu geniessen. Manchmal kämpferisch und dann auch wieder leise. «Ich bin wie ich bin» – und ich weiss was ich will (so lautet übrigens auch einer ihrer Lieder).

Die Journalistin und Kolumnistin
Kommunikation ist ihre Leidenschaft, sowohl schriftlich als auch mündlich. Ihr Studium an der Universität hat ihr das Handwerk in der Praxis gelernt, in den drei grossen Medienbereichen Radio, Fernsehen und Print. Daher fühlt sie sich sowohl als «Schreiberling», aber auch vor und hinter der Kamera oder Mikrofon wohl.
«Kommunikation ist ein Türöffner»

Moderatorin
Durch ihre jahrelange Bühnenerfahrung und ihrer Ausbildung in Medien- und Kommunikation steht sie mittlerweile auch als Eventmoderatorin auf der Bühne. Besonders zeichnet sie aus, dass sie nicht einfach durch ein Programm führt, sondern gemeinsam mit dem Publikum den Anlass zu einem besonderen Ereignis macht. Sie wirkt souverän, präsent, authentisch und nahbar – und natürlich professionell. Ihre Mehrsprachigkeit zeichnet sich auch auf der Bühne aus. (d/f/i)

Forscherin und Dozentin
Partizipation und Erfahrungsexpertise ist ihr Steckenpferd. Diese Themen erforscht und lehrt sie an der Berner Fachhochschule im Institut für kollaborative Gesundheitsversorgung und Leadership.

Behinderten- und Inklusionspolitikerin
Mit einer Behinderung zu leben heisst, viel Erfahrungs- / Expertenwissen zu gewinnen. Dieses Wissen nutzt sie in verschiedenster Form, um Gleichberechtigung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen voranzutreiben. Sei dies in Organisationen, als Journalistin, Selbstvertreterin, Key-Note Sprecherin usw.

Patientenvertreterin
Seit Geburt mit einer Behinderung im Leben unterwegs, bedeutet dies auch, viel Erfahrung im Gesundheitswesen gesammelt zu haben. Dieses Wissen nutzt sie in der Interessensvertretung für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung und engagiert sich so in diversen Projekten. (u.a. beim Patientenbeirat der Schweizerischen Patientenorganisation SPO). Neben der allgemeinen Gesundheitsversorgung ist ihr Kerngebiet die «seltenen Krankheiten» (rare disease)

Coach und Beraterin
Betroffene und Angehörige, die in ähnlicher Situation leben (Patient/in, Mensch mit Behinderung oder seltene Krankheit) zu begleiten und beraten ist ein weiteres Steckenpferd. Dazu gehören Themen wie Inklusion, Selbstbestimmung, Teilhabe, Gleichberechtigung und Hindernisfreiheit.

Vorstands- und Vereinsmitglied
Nicht reden, liefern – so ihr Motto und daher auch ihr Engagement in diversen Vorständen von Vereinen und Verbänden, unter anderem im Rollstuhlclub Oberwallis, beim Dachverband Peer-Arbeit Schweiz usw.

Organisatorin
Sie ist eine Organisatorin mit Herz, und einem ziemlich guten Blick fürs Detail. Sie denkt voraus, behält auch dann den Überblick, wenn viele Fäden zusammenlaufen, und hat ein gutes Gespür dafür, was es braucht, damit aus einer Idee etwas Konkretes wird. Wenn sie etwas organisiert, steckt dahinter meist mehr als ein Termin und das dazugehörende Programm. Ob ein Workshop, ein Vereinsessen oder auch ein Musikfestival – organisieren ist ihre Leidenschaft. Vanessa Grand ist eine Organisatorin, die Dinge nicht einfach laufen lässt.

Einfach Vanessa
Ein Tausendsassa mit vielen Facetten – im Grunde jedoch ein Mensch mit viel Lebensfreude, Neugier und Herzlichkeit. Man muss sie eben kennenlernen.

Ausbildung

  • Studium in Medien- und Kommunikationswissenschaften, 2004
  • 1993-1998, Matura Typus C, Kollegium Brig

Weiterbildung

  • CAS „seltene Krankheiten“, MERH, Universität Zürich, 2025
  • Mypeer Coach, 2024
  • Eupati „patient expert“, Patientenexperte in der klinischen Forschung 2023
  • CAS Interdisziplinäre und interprofessionelle Koordination bei seltenen und/oder genetischen Krankheiten (Hes-So Wallis) 2022
  • Weiterbildung LOT, Live-Online Trainer 2021

Sprachen

  • Deutsch (Muttersprache) C2 verhandlungssicher
  • Französisch (fliessend) C1
  • Englisch (A1-A2, Grundkenntnisse)
  • Italienisch (A1-A2, Grundkenntnisse)

Weiteres siehe Anhang Lebenslauf